von Bernd Girardelli | Sep. 8, 2019
Elektrotechnik – Elektro- und Gebäudetechnik (Modullehrberuf) – Lehrzeit: 3 1/2 bzw. 4 Jahre
Berufsbeschreibung
ElektrotechnikerInnen in der Elektro- und Gebäudetechnik sind mit der Installation, Wartung und Reparatur von versorgungstechnischen Anlagen in Bürohäusern, Wohnbauten, Betrieben sowie auf Flughäfen, Bahnhöfen und in anderen öffentlichen Einrichtungen befasst. Ihre Arbeits- und Aufgabengebiete umfassen die Bereiche Stromversorgung, Heizungs- und Klimatechnik, Lifttechnik, Licht- und Alarmanlagen, elektrische Schließanlagen und Gegensprechanlagen. Elektro- und GebäudetechnikerInnen stellen diese Anlagen und Systeme ein, warten und reparieren sie. In regelmäßigen Abständen überprüfen sie die gebäudetechnischen Anlagen und dokumentieren die Ergebnisse in Wartungsprotokollen.
Sie arbeiten in Betrieben des Elektroinstallationsgewerbes, in Industriebetrieben aller Branchen, in Verkehrsbetrieben und Energieversorgungsunternehmen sowie für spezielle Wartungs- und Serviceunternehmen. Je nach Aufgabenbereich arbeiten sie im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen sowie mit Fachkräften der Energietechnik, Elektronik und mit Fach- und Hilfskräften auf Baustellen und haben Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden.
von Bernd Girardelli | Sep. 7, 2019
Elektronik – Informations- und Telekommunikationstechnik (Modullehrberuf) – Lehrzeit: 3 1/2 bzw. 4 Jahre
Berufsbeschreibung
ElektronikerInnen in der Informations- und Telekommunikationstechnik entwickeln, erzeugen, montieren und reparieren informations- und telekommunikationstechnische Bauteile, Komponenten und Baugruppen. Zu diesen zählen z. B. Computersysteme, Server-Systeme und Netzwerke, Telefonanlagen und andere Geräte und Anlagen der Kommunikations- und Informationstechnik.
Sie entwickeln die Bauelemente und bauen diese in Geräte und größere Anlagen und Systeme ein. Sie setzen diese in Betrieb und stellen die Funktionen ein. Sie montieren und verdrahten Geräte beheben Störungen, führen aber auch Wartungen und Reparaturen durch.
ElektronikerInnen in der Informations- und Telekommunikationstechnik arbeiten mit BerufskollegInnen und SpezialistInnen aus den verschiedenen Anwendungsbereichen zusammen, z. B. mit MikrotechnikerInnen und MechatronikerInnen. Sie arbeiten in Forschungs- und Entwicklungslabors an und mit Laborgeräten sowie in industriellen Produktions- und Fertigungshallen oder bei Montagearbeiten direkt bei den KundInnen vor Ort.
von Bernd Girardelli | Sep. 6, 2019
Elektrotechnik – Anlagen- und Betriebstechnik (Modullehrberuf) – Lehrzeit: 3 1/2 bzw. 4 Jahre
Berufsbeschreibung
ElektrotechnikerInnen in der Anlagen- und Betriebstechnik planen, montieren, installieren, warten und reparieren elektrische und elektrotechnische Bauteile, Komponenten und Systeme der Anlagen- und Betriebstechnik wie z. B. Steuerungs- und Regelungsanlagen, Alarmsysteme, Überwachungssysteme, elektrische Türen, Tore und Lifte, aber auch industrielle Maschinen und Anlagen, Kühl- und Klimaanlagen und Energieversorgungsanlagen.
Sie arbeiten in Industrie- und Gewerbebetrieben der Elektrotechnik, auf Baustellen sowie für spezielle Wartungs- und Serviceunternehmen. Je nach Aufgabenbereich arbeiten sie im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen sowie anderen Fach- und Hilfskräften der Energietechnik, Elektronik und der Baubranche und haben Kontakt zu Kundinnen/Kunden und Lieferanten.
von Bernd Girardelli | Sep. 5, 2019
Einzelhandelskaufmann/-Frau
Berufsbeschreibung
Einzelhandelskaufleute führen in Einzelhandelsbetrieben den Einkauf, die Lagerung und den Verkauf von Waren sowie die damit verbundenen kaufmännisch-administrativen Tätigkeiten (Bürotätigkeiten) durch.
Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist der Verkauf von Waren an die Endabnehmer. Im Einkauf ermitteln die Einzelhandelskaufleute den Warenbedarf des Betriebes anhand des Lagerbestandes und entsprechend der Nachfrage. Bei der Warenübernahme kontrollieren die Einzelhandelskaufleute, ob Bestellung und Lieferung hinsichtlich Menge, Qualität und Preis übereinstimmen. Über eventuelle Mängel der Waren oder über durch den Transport verursachte Schäden verständigen sie die Lieferanten.
Anschließend nehmen sie die gelieferten Waren in die Lagerbuchhaltung auf, die bereits in den meisten Betrieben mit EDV abgewickelt wird, sodass nur mehr die entsprechenden Daten in den Computer eingegeben werden müssen. Bevor die Waren zum Verkauf angeboten werden, sind die Verkaufspreise auszuzeichnen. Die Preisauszeichnung erfolgt im Lager oder beim Einschlichten der Waren in Verkaufsregale. Beim Verkauf steht die Beratung der Kunden bzw. das Verkaufsgespräch im Vordergrund.